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Pressemitteilung
vom 04. Juli 2000 |
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Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren ging nach LeipzigWirtschaftsverein Altenburger Land: A72 muss so nahe wie möglich an Altenburg heranAltenburg (4. Juli 2000). Für eine nahe an Altenburg führende Trassierung der Bundesautobahn 72 Chemnitz-Leipzig sprach sich der Wirtschaftsverein Altenburger Land e.V. in einer Stellungnahme zum laufenden Raumordnungsverfahren auf sächsischer Seite aus. „Neben dem zügigen und in einem absehbaren Zeitraum fertigzustellenden Ausbau der B93 ist die Anbindung Altenburgs und des Altenburger Landes an die geplante A 72 unabdingbar für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region“, heißt es in dem Schreiben an das zuständige Regierungspräsidium Leipzig. Eine östliche Trassierung der neuen Bundesautobahn unmittelbar an Geithain vorbei, wie sie jetzt dem Vernehmen nach in Sachsen verstärkt ins Kalkül gezogen werde, ist für die Region Altenburger Land und für die Wirtschaft nicht akzeptabel. Diese Osttrasse würde ein weiteres Abschneiden des Altenburger Landes und damit Ostthüringens von einer wichtigen neuen Verkehrsader auf Jahrzehnte sanktionieren. „In der Planung eines Bundesverkehrsweges an einer solchen Schnittstelle von Bundesländern und Wirtschaftsräumen dürfen nicht länderhoheitliche Interessen im Vordergrund stehen. Vielmehr geht es darum, eine für alle beteiligten Länder und angrenzenden Regionen effiziente Lösung zu finden, die zugleich Synergien für deren Entwicklungen über einen perspektivischen Zeitraum zulassen. Dies schließt eine sinnvolle Einbindung des Regionalflughafens Altenburg-Nobitz, zu dessen Gesellschaftern auch sächsische Institutionen und Gebietskörperschaften gehören, mit ein. Die Osttrassierung der A72 erfüllt diesen Anspruch in keiner Weise.“ Nur mit der aus sächsischer Sicht vorgeplanten Westtangente, die weite Teile der B95 mit nutzt und über Frohburg sowie Borna nach Leipzig führt, verknüpft aus Sicht der Wirtschaft des Altenburger Landes die traditionellen und eng beieinander liegenden Wirtschaftsräume sinnvoll miteinander und würde die wirtschaftliche Entfaltung der links und rechts, auf sächsischer wie auf thüringischer Seite liegenden Wirtschafts- und Lebensräume stimulieren. |
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