Pressemitteilung
vom 23.Februar 1999
Lothar Späth zu Gast beim Wirtschaftsverein Altenburger Land e.V.

Öffentliches Podium zu Fragen der Wirtschaft in
Ostdeutschland und im Altenburger Land

Altenburg. „Ostdeutschland im Wandel – Der Mittelstand als Motor? oder Wie weit ist es von Altenburg bis Jena?“ – Das Thema der Podiumsdiskussion mit Dr. h. c. Lothar Späth, Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen zu Gera, umreißt ein Spannungsfeld für eine interessante Diskussion am 29. Februar 2000, 19 Uhr, im Gasthof Kosma.
Hierbei wird der IHK-Präsident auf Wunsch des Wirtschaftsvereins Altenburger Land e.V. nicht nur zu der »globalen« Situation der Wirtschaft in Ostdeutschland Stellung beziehen. Dr. h. c. Lothar Späth wird nicht zuletzt auf die konkrete Situation in Ostthüringen und auch im Altenburger Land eingehen.
Nicht zuletzt engagierte sich der Vorstandsvorsitzender der Jenoptik Jena AG in der ersten Hälfte der 90er Jahre selbst im Altenburger Land. Mit Visionen von einem Forschungs- und Technologiezentrum Rositz oder einem „Luftkreuz des Ostens“ in Altenburg-Nobitz sorgte er für lebhafte Debatten. Doch im Gegensatz zu seinen kühnen Visionen in Jena gingen die Altenburger Träume nicht auf. Dafür blieben bis heute Themen wie Flugplatz, Verkehrsanbindungen und Rositz bis heute Reizworte und stehen Synonym für die bisherige wirtschaftliche Entwicklung.
„Wir freuen uns, dass Lothar Späth unserer Einladung nach Altenburg gefolgt ist“, so der Vorstand des Wirtschaftsvereins. Das Auftreten Späths auf einem solchen Podium in Altenburg ist das erste nach der Absage seiner Projekte für die Region.
„Wir hoffen, dass unsere Mitglieder, aber auch die Gäste unseres öffentlichen Podiumsgesprächs rege von dem Gesprächsangebot Gebrauch machen, das Lothar Späth uns im Vorfeld gemacht hat.“ Für ihn sei nicht so sehr ein Vortragsabend entscheidend, habe Späth im Vorfeld mitgeteilt, vielmehr die offene Diskussion mit den mittelständischen Unternehmern.

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