Öffentlichen Veranstaltungen 2000


12.12.2000 W & W Altenburger Hof GmbH

Ort: Altenburg, 21 Teilnehmer

Das Hotel hat die Kategorie 4 Sterne, die weitere 50 Hotels in Thüringen haben. Es hat 145 Zimmer mit 290 Betten, davon 4 großzügige Suiten. Das "Fitarium" mit Sauna, Solarium, Whirlpools, Dampfbad, Aromagrotte und Relaxarium umfasst 500 m². Weiterhin stehen 10 Tagungsräume bis 160 m² Größe zur Verfügung. Die Küche des Restaurantes "Ouvert" bietet ausgewählte Thüringer Spezialitäten. Die Produkte werden alle aus dem Umland bezogen. Ca. 40 Mitarbeiter sorgen sich für das Wohl der Gäste.
Dem Hotel angeschlossen ist der Night-Club "Cassablanca" im maurischen Stil.
Standbeine des Hotels: Tagungen, Seminare, Busreisegeschäft, Einzelreisende, Ferien aller Art.
Probleme: die schlechte Verkehrsanbindung Altenburgs, die fehlende Infrastruktur.


27.11.2000 Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsverein Altenburger Land e.V.

21.11.2000 Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH

Ort: Meuselwitz, 25 Teilnehmer
Die Firma wurde 1876 als Maschinenfabrik Meuselwitz gegründet und 1991 durch die Herkules Gruppe übernommen. Es werden am Standort Meuselwitz 230 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 2 Jahren läuft ein Lehrprogramm, bei dem in 8 Jahren je 20 Azubis für den eigenen Nachwuchs ausgebildet werden. Am Standort wurden 20 Millionen DM investiert. Herr Bartmann, der Geschäftsführer, erläuterte bei einem Rundgang das Unternehmen, welches Walzenbearbeitungsmaschinen, Walzenschleifmaschinen, Walzendrehmaschinen und Ausrüstungen für Walzwerkstätten herstellt. An mehreren Standorten sind 700 Mitarbeiter beschäftigt; als Gruppe werden Aufträge biz zu 20 Millionen DM bearbeitet. Exporte gehen außer Japan in die ganze Welt.
07.11.2000 Pressekonferenz zur Preisvergabe "Joker und Schwarzer Peter"


31.10.2000 Entwicklung des Südraumes Leipzig

Regierungspräsident Walter Christian Steinbach stellte im Espenhainer Campus die Entwicklung des Südraumes Leipzig vor und beantwortete Fragen zur Verkehrsanbindung des Altenburger Landes. Nach dem Vortrag wurden die Sanierungsbereiche Altwerk Espenhain, Tagebau Espenhain (zukünftiger Störmthaler See), das Expodorf Dreiskau-Muckern, die Südraum Galerie, der zukünftige Markkleeberger See und der fertige Cospudener See befahren.


24.10.2000 Landrat und OB 100 Tage im Amt
Ort: Altenburg, Destille, 267 Teilnehmer

Herr Rydzewski und Herr Wolf standen im Kreuzverhör der Moderatoren Herr Lichtenstein und Herr Dr. Winkler. Es wurden Fragen zu Wirtschaftsentwicklung, Investorensuche, Infrastruktur, Gewerbegebiete und zu lange Bauzeiten bei den Straßen gestellt. Aus dem Saal kamen Fragen zu Wasser und Abwasser, zum Bau der Dreifelderhalle und zur Zukunft der Jugend in der Stadt.

10.10.2000 MfG Verwaltungs-, Beteiligungs-, Planungs- und Immobilien GmbH
Ort: Wintersdorf, 20 Teilnehmer

Die Besichtigung begann mit einem Rundgang in der renovierten ehem. Villa Dietrich in der Breitscheidstraße in Altenburg. Ein Teil der Verwaltung wird hier einziehen. Anschließend ging es in den Firmensitz nach Pflichtendorf. Der Geschäftsführer Herr Schmidt erläuterte bei einem Rundgang das Unternehmen. Es wurde1994 von Herrn Volker Schmidt gegründet. Im MfG Verbund befinden sich zur Zeit 6 Betriebe mit 80 Beschäftigten, davon sind 7 Azubis im gewerblichen Bereich und 5 Azubis im kaufmännischen Bereich. Die Betätigungsfelder sind u.a. Beratung, Planung, Ausführung von Neu- und Altbauten, Baustoffhandel, Montagebau, Gerüstbau, Immobilienhandel, Grundstücks- und Hausverwaltung.

25.09.2000 Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft Altenburg mbH
Ort: Altenburg, 16 Teilnehmer

Aussprache mit dem Geschäftsführer Herrn Bernd Radestock, dem Regionalleiter für Altenburg, Borna, Geithain und Naumburg Herrn Olaf Döring, dem Leiter des Ressorts Wirtschaft Herrn Ulrich Milde und dem Redaktionsleiter der OVZ Altenburg Herrn Günter Neumann. Anschließend Besichtigung der Druckerei Stahmeln.


08.08.2000
 Fruchtexpress TS GmbH
Ort: Windischleuba, 28 Teilnehmer

Das Unternehmen hat sich 1996 in Windischleuba angesiedelt und hat einen Teilbetrieb in der Markthalle Leipzig. Die Geschäftsführer Herr Schulz und Herr Tienen stammen aus dem Rheinland und sind mit der Branche vertraut. Sie beschäftigen 75 Mitarbeiter, davon 15 in Leipzig. Die Ware wird von Firmen aus Holland, Spanien und Italien, vor allem aber auch aus der Umgebung angeliefert. Den Preis bestimmen Angebot und Nachfrage. Nach kurzer Zwischenablage (3 Kühlzellen) werden die Waren im Umkreis bis zu 150 km ausgeliefert bzw. selbst abgeholt. Gemüse wird nach Bestellung auch verarbeitet (Salate).


11.07.2000
THÜSAC Personennahverkehrs-GmbH
Ort: Windischleuba, 34 Teilnehmer

Die ThüSac Personennahverkehrsgesellschaft mbH hat sich aus dem VEB Kraftverkehr 1992 entwickelt. Da es in Altenburg kein Baugelände gab, erfolgte der erforderliche Neubau in Windischleuba. Für die Beförderung stehen 130 Busse zur Verfügung. Es werden jährlich 11 Millionen Fahrgäste befördert, davon 45 % Schüler. Pro Jahr legen die Busse etwa 6 Millionen Kilometer zurück. Service und Reparatur erfolgen in eigener Werkstatt.


13.06.2000 Metallbau Weber GmbH

Ort: Windischleuba

Die Firma wurde 1994 in Altenburg gegründet. Die Ansiedlung erfolgte in Windischleuba, da in Altenburg kein Grundstück zur Verfügung stand. Mit 35 Arbeitskräften werden Fenster, Türen, Wintergärten und Fassaden aus Aluminium und Glas hergestellt. Während in den ersten Jahren die regionalen Aufträge bearbeitet wurden, werden heute deutschlandweit öffentliche Auftraggeber und große Baufirmen beliefert.


16.05.2000 Der Fernseh-Jäger

Ort: Altenburg

Das Konzept der Gewerbetreibenden in der Baderei wurde vorgestellt. Gemeinsame Werbung, Umgestaltung dieser Fußgängerzone, Farbanstriche an den Häusern sind nur einige Aktionen dieses Einkaufszentrums. Über gemeinsame Öffnungszeiten konnte man sich aber noch nicht verständigen. Die Firma Ferseh-Jäger hat sich durch den Kauf zweier Häuser ständig erweitert, ist aber flächenmäßig an den Grenzen angelangt.


11.05.2000 Protestaktion vor dem Thüringer Landtag

Im Ergebnis unserer Verkehrskonferenz hat sich eine Initiative der Stadtratsfraktionen gebildet, vor dem Landtag ein Positionspapier zum sofortigen Ausbau der B 93 zu übergeben. Der Wirtschaftsverein Altenburger Land e.V. unterstützte diese Aktion, die Organisation der Veranstaltung lag zum Großteil in den Händen des Vereins. Mehrere Fahrzeuge der Mitglieder unseres Vereins nahmen an der Veranstaltung teil. Die Gemeinsame Erklärung der Verkehrskonferenz wurde an die Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht durch den Vereinsvorsitzenden, Herrn Lichtenstein, übergeben.


26.04.2000 Podiumsdiskussion mit den Kandidaten für die Landrats- und Bürgermeisterwahlen

Ort: "Destille" Altenburg

Vor den Wahlen zum Landrat und zum Oberbürgermeister waren die Kandidaten aller Parteien eingeladen. Vor 244 Besuchern stritten die Kandidaten über die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren. Die Amtsinhaber verteidigten dabei ihre Politik, während die Anwärter bedeutende Veränderungen in den Behörden forderten. Weiterzumachen wie bisher, sollte mit Blick auf Rekordarbeitslosigkeit, leere Gewerbegebiete und schlechte Verkehrsanbindung tunlichst vermieden werden.


18.04.2000 Herr Starke Bildungszentrum Meuselwitz

Herr Starke stellte das Projekt "Jobrotation" vor und berichtet über Verfahrensweisen und Erfahrungen sowie ggf. die Weiterführung im Jahre 2000
Ort: "Villa" Altenburg


10.04.2000 Bär und Wittmann GmbH Spezialgeräte Schmölln

Ort: Schmölln

Dass in der Stadt Schmölln ansässige Unternehmen beschäftigt 65 Mitarbeiter und ist in Ausweitung des Geschäftsfeldes in das Gewerbegebiet Nitzschka umgezogen. Ein Hauptgebiet ist die Lieferung von Zubehörteilen für Reisezugwagen der Deutschen Bahn AG, für Waggonbaubetriebe der DWA und dem privaten Raparatursektor. Modernste Bearbeitungsanlagen auf der Basis der CNC-Dreh- und Frästechnik bearbeiten vor allem Gussteile. Auf dem Gebiet der Ablängtechnik der Rohr-, Fahrzeug- und Gummiindustrie und deren Anwendern wird mit hochproduktiven Maschinen gearbeitet um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.


28.03.2000 Verkehrskonferenz mit Bundes- und Landesministerium für Wirtschaft

Ort: Gasthof Kosma

Vor über 180 Zuhörern waren das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen, das Regierungspräsidium Leipzig, das Straßenbauamt Gera und weitere Behörden erschienen. Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums Herr Scheffler betonte, dass die Verantwortung für die Prioritäten vom Land kommen müssen. Herr Irmer vom Thüringer Wirtschaftsministerium führte aus, dass ein Großteil der Gelder in die Thüringer Wald Autobahn fließen und damit nicht genügend für Fernstraßen bleibt. Eine gemeinsame Erklärung von Politik und Wirtschaft im Altenburger Land zu Fragen der Infrastruktur wurde verabschiedet und durch Unterschriften bekräftigt. Dies Erklärung soll dem Thüringer Wirtschaftsminister übergeben werden.


14.03.2000 FEUMA Gastromaschinen GmbH Gößnitz und Gößnitzer Stahlrohrmöbel GmbH

Aus dem Vorkriegshersteller von Feuchtigkeitsmessanlagen, woher sein Name rührt, führte FEUMA seine Tradition als Großküchenproduzent zu DDR-Zeiten fort. Nach der Wende schlossen Kindergärten, Betriebsküchen, Schulen gingen zur Cateringversorgung. So ging der Bedarf drastisch zurück. Mit 30 Mitarbeitern werden heute Hochleistungs-Universal-Großküchenmaschinen für die Verarbeitung von Obst, Gemüse und Fleisch hergestellt. Renner ist dabei eine Apfelschäl, -entkern und -teilmaschine, die in 6 Sekunden einen Apfel schält, entkernt und in bis 24 Teile zerlegt. Die Stahlrohrmöbel GmbH begann nach der Wende bei Null. Es werden Stühle und Tische vor allem für die öffentliche Hand produziert. Hauptabnehmer sind Behörden, Polizei, Bundesgrenzschutz, Arbeitsämter, Gerichte.


29.02.00 Lothar Späth im Gasthof Kosma

Vor 405 Zuhörern führte Lothar Späth aus: Größere Industrieansiedlungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen wird es neun Jahre nach der Wiedervereinigung kaum geben, denn wer so lange schläft, ist kein guter Bewerber. Wichtiger als alle Förderungen ist der Ausbau des Straßennetzes und die ganz schnelle vierspurige Anbindung an die Autobahn. Eine wissenschaftliche Einrichtung für Technik-ausbildung ist für die Region erforderlich, und wenn es eine Außenstelle einer Fachhoch-schule ist. Dem Regionalflughafen Nobitz gab er keine Chance, da es kaum einen Güter- verkehrsflughafen gibt.


01.02.00 bluechip Computer GmbH

Seit 1992 werden in Meuselwitz Computer produziert, die mittlerweile in Deutschland von 2600 Fachhändlern und Systemhäusern vertrieben werden. Im November 1999 bezogen Geschäftsführer Hubert Wolf und seine 116 Mitarbeiter den Neubau in der Geschwister-Scholl-Straße in Meuselwitz. Mit modernen PS-Systemen als innovative Projektlösungen und zukunftsweisender Servertechnologie will sich bluechip auch weiterhin Marktsegmente erobern. In diesem Jahr wird bluechip 60 000 PC-Systeme herstellen und gehört damit zu den zehn größten PC-Herstellern Deutschlands. Mit einem Managementsystem für das Internet-Netzwerk "Inora" stellt bluechip eine Weltneuheit vor.


18.01.00 Landrat Leikop in der Destille

Die Effekte eines gemeinsamen Vorgehens und gemeinsamer Projekte zwischen Politik und Wirtschaft für eine Region schilderte in einer Beispielpräsentation der Landrat des Hochsauerlandkreises Franz-Josef Leikop. Der Hochsauerlandkreis hat beispielhaft und eindrucksvoll den Wandel einer Verwaltungsbehörde zu einem Dienstleister für die Region vollzogen. Er traf dabei den Nerv der Forderungen des Wirtschaftsvereins Altenburger Land e.V., dass Verwaltungen dazu da sind, der mittelständischen Wirtschaft zu helfen und diese nicht zu blockieren


11.01.00 Heizkraftwerk Meuselwitz-Lucka GmbH & Co. KG

200 Tonnen Altholz und recyceltes Holz lodern täglich in den Öfen des Heizkraftwerkes. Das ergeben stündlich fünf Megawatt, von denen vier in das envia-Netz eingespeist werden. Der derzeitige Stand erfülle die einst gehegten wirtschaftlichen Zielstellungen nicht. Zu lange sei der Bau des Kraftwerkes und das Konzept zur Verbrennung der Stoffe in der Diskussion gewesen. Als "Mercedes gebaut und als Volkswagen gefahren" umschreibt Geschäftsführer Werner Krüger das derzeitige Konzept, weil die ursprünglich mit zur Verbrennung geplanten Klärschlämme, Spuckstoffe und Shredderleichtfraktionen aufgrund der fehlenden Genehmigungen aussen vorbleiben müssen. Auch die Verbrennung von Hausmüll kann eine Alternative zur besseren Ausnutzung sein


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