Öffentliche Veranstaltungen 2003


09.12.03 Bundesanstalt für Arbeit - Arbeitsamt Altenburg
Mit dem Neubau des Arbeitsamtes sind alle Dienstleistungen des Amtes unter einem Dach. Die Arbeitsbedingungen haben sich damit wesentlich verbessert und die Arbeitssuchenden brauchen nicht mehr in mehrere Häuser mit ihren Anliegen. Das neue Serviceportal wurde den Mitgliedern des Wirtschaftsvereins erläutert. Mit www.arbeitsagentur.de kann man sich ab sofort im Internet bewerben und Firmen können offene Stellen anbieten. Die Bilanz im Altenburger Land ist jedoch erschreckend. Im November 2003 standen 15357 Arbeits-suchenden nur 208 Stellenangebote entgegen.

11.11.03 Südost-Fleisch GmbH
1994 eröffnete die Südost-Fleisch GmbH als Tochterunternehmen der Südfleisch-Gruppe
das Schlachtzentrum Altenburg. Seitdem hat sich der Betrieb zu einem bedeutenden
Unternehmen auf dem europäischen Fleischmarkt entwickelt. Im engen Verbund mit den
landwirtschaftlichen Erzeugern der thüringisch-sächsischen Region um Altenburg sichert
ein effektives Qualitätsmanagementsystem eine durchgängig anspruchsvolle Prozess-
qualität über die Leistungen des Unternehmens:
Schlachtung
14000
 Schweine pro Woche
 
1600
 Rinder pro Woche
Zerlegeleistung
600
 Schweinehälften pro Stunde
 
120
 Rinderviertel pro Stunde
Reifekapazität
480
 Tonnen
Tiefkühllagerung 
1000
 Tonnen

14.10.03 Apollo Gößnitz GmbH
1863 wurde die Firma als Maschinenbau- und Gießereibetrieb gegründet und hat sich ab 1900 auf die Entwicklung und Herstellung von Pumpen und Kompressoren spezialisiert. Diese Tradition wurde in den letzten Jahrzehnten fortgeführt, so dass es gelingt, über ein hohes technisches Niveau und einen erfahrenen Mitarbeiterstamm -vor allem die Pumpen und Pumpenanlagen - für die Branchen
  • Kraftwerksanlagen/Heiztechnik
  • Chemie/Verfahrenstechnik
  • Tanklager - Pumpen für explosive Medien
  • Wasserwirtschaft/Industrie

  • weltweit zu liefern.

    09.09.03 Kunststofftechnik Nobitz GmbH
    Kunststofftechnik Nobitz ist ein Unternehmen auf dem Gebiet der faserverstärkten Kunststoffbauteile. Als Lieferant von Klimarohren und Seitenverkleidungen für einen namenhaften europäischen Flugzeughersteller ist Qualität und Termintreue "produzierte" Wirklichkeit. Die Kunststofftechnik Nobitz organisiert sich als prozessorientiertes auf Kundenbedürfnisse ausgerichtetes Unternehmen mit schlankem Management. In einer klimatisierten und in der Luftfeuchtigkeit geregelten Produktionshalle wird das Faserverbundmaterial computergesteuert zugeschnitten und verarbeitet. Eine eigene Konstruktionsabteilung sichert die optimale Geometrie für Bauteile und Vorrichtungen.

    12.08.03 Stadtwerke Schmölln
    Zu den Aufgabenbereich der Schmöllner Stadtwerke gehören die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung sowie die Fernwärmeversorgung von mehr als 1000 Wohneinheiten mit 52 Anschlussstationen. Im vergangenen Jahr kam der Bereich der Straßenbeleuchtung neu hinzu. Bereits seit dem Jahre 2000 vermarktet das Unternehmen auch Immobilien. Die Stadtwerke kaufen Altimmobilien auf und reißen sie komplett ab. Ein Wasserwerk und neun genutzte Tiefbrunnen sorgen für die Versorgung der Stadt Schmölln und umliegender Ortsteile mit Trinkwasser. Trotz der zur Zeit vorherrschenden Trockenheit ist genügend Wasser von entsprechender Qualität für die Versorgung der Bevölkerung vorhanden.

    08.07.03 Armaturenwerk Altenburg GmbH
    Gegründet 1889 in Altenburg verfügt das Unternehmen heute über ein sehr großes Erfahrungspotential auf dem Gebiet der Herstellung von Kältearmaturen. Hochqualifizierte Mitarbeiter bedienen einen modernen und leistungsfähigen CNC-Maschinenpark. Durch den Einsatz einer Heliumprüfanlage wird die Qualität der Kältearmaturen gesichert. Intelligente Systemlösungen, Innovationskraft und umfassende Qualität sind die Voraussetzungen für die Kälte- und Klimaarmaturen zum zuverlässigen Einsatz in aller Welt. Im vergangenen Jahr ist das Werk in eine neue moderne Betriebsstätte umgezogen. Diese Investitionen bilden den Grundstock für die Geschäfte von morgen.

    10.06.03 Firmenbesichtigung Industrie- und Gewerbepark Rositz


    Landesentwicklungsgesellschaft

    Projektleiter der LEG Herr Pelikan:
    Das Ziel war ursprünglich eine Nachnutzung des Geländes als Recyclingpark nach der Sanierung des Werksgeländes, der Aschehalde und des Teersees. Heute ist auf dem Gelände ein Branchenmix vertreten. Die LEG arbeitet an der weiteren Erschließung, wobei das Gelände selbst immer neue Herausforderungen stellt (Bodenbelastung, Bomben aus dem 2. Weltkrieg). So wurden bisher 450 000 m3 verseuchter Boden ausgebaut. Eine große Herausforderung ist die Aufarbeitung der Teerseen.

    Fa. Sommer + Co GmbH
    GF Herr Sommer Die Firma hat ihren Sitz in Lödla, Niederlassungen in Rositz und Espenhain und beschäftigt 21 Mitarbeiter. Leistungen der Firma sind:
    - Industrieinstandhaltung in den Gewerken
             Maschinentechnik
             MSR-Technik
             Elektrotechnik
             Hydraulik
             Mechanik/Schweißtechnik
    - Planung, Errichtung, Änderung, Erweiterung und Instandhaltung von Gebäudetechnik in den Gewerken
              Heizung-/Sanitär-/Klima-/Lüftungstechnik/Isoliertechnik
              MSR-Technik
              Elektrotechnik
              Datennetztechnik
              Antenne-/Satellitenempfangstechnik
    - Planung, Beratung, Vertrieb und Errichtung von Solaranlagen zur Gewinnung von Wärme- und Elektroenergie
    - Facility Management
    - Fachkraft für Arbeitssicherheit
    - Energieberatung/Energiemanagement

    CDC Chemnitz Dorsch Consult Ingenieurgesellschaft mbH
    Projektltr. Herr Hübner
    Die Firma ist seit 1997 in Rositz ansässig und besteht seit 1992. Es ist ein Planungsbüro mit 60 Ingenieuren und Technikern.
    Beratung, Planung und Koordination von
    - Architektur / Gebäudeplanung
    - Stadt- und Regionalplanung / Landschaftsarchitektur
    - Verkehrs- und Straßenplanung
    - Gebäude-, Versorgungs- und Energietechnik
    - Wasserver- und Wasserentsorgung
    - Abfallwirtschaft / Altlasten
    - Konstruktiver Ingenieurbau
    - Projektsteuerung
    - Fachplanungen
    In Rositz wurden die Planungsleistungen für das Sonderabfallzwischenlager erbracht und das Deponieabschlußkonzept für die Aschehalde Fichtenhainichen erarbeitet.

    Firma GHB
    GF Herr Schorch
    Die Firma betreibt Produktionsanlagen für die Kreislaufwirtschaft. In Rositz wird eine Aschevertwertungsanlage betrieben. In den einzelnen Bundesländern gibt es unterschiedliche Gesetze zur Aufarbeitung der Asche. Die größten Probleme gibt es dabei in Thüringen und über eine Verlegung der Firma nach Holland wird nachgedacht.

    Firma Lobbe
    NL Herr Hense
    Die Firma ist für die offenen Ablagerungen in Rositz zuständig. Zunächst wurden mit einfacher Technologie Teerrückstände beseitigt. Es werden 14 Mitarbeiter beschäftigt. Die Abwasserbehandlung wird durchgeführt und die nächste Aufgabe ist die Sanierung der Neuen Sorge.

    Firma Colas
    GF Frau Schilling Die Firma ist seit 1991 auf dem Gelände, hat 10 Arbeitskräfte und vertreibt Bitumenemulsionen für den Straßenbau aus den Werken Hamburg und Ingolstadt. Die Bitumenemulsionen sind für die Sanierung der Oberflächen von Straßen. Zuerst wurden die alten Tanks benutzt, dann Tankwagen der Eisenbahn und seit 2002 besteht ein neues Tanklager. Es wird der Bereich der neuen Bundesländer abgedeckt. Emulsionen für Fußbodenbeläge für Lagerhallen werden ebenfalls hergestellt.


    23.04.2003 Landesentwicklungsplanung in Thüringen
    Im Parkhotel trafen sich der Vorstand des Wirtschaftsvereins, die Bundes- und Landtagsabgeordneten, die Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Kreistag, die Bürgermeister von Altenburg, Schmölln und Gößnitz, sowie LEG, IHK und Kreiskrankenhaus um über die Entwurfsvorbereitungen des Landesentwicklungsplanes zu diskutieren. Über die Entwurfsvorbereitung berichtete Dr. Debes, Abteilungsleiter der Abteilung Raumordnung und Landesplanung in der Thüringer Staatskanzlei.

    08.04.03 Keilmann Sondermaschinen Altenburg (KSA GmbH & Co.KG)
    Das Unternehmen wurde im Mai 2001 in Altenburg gegründet und beschäftigt 11 Mitarbeiter. Es hat sich spezialisiert auf Nähanlagen für den technischen Konfektionsbereich. Kundenspezifische Soderausführungen, bei denen die "eigentliche Nähmaschine" nicht mehr fest steht, sondern um das Konfektionsteil bewegt wird, werden hergestellt. Exportiert wird in viele europäische und außereuropäische Länder z.B. Südafrika.

    26.03.03 Die Olympiabewerbung Leipzigs 2012
    Der Wirtschaftsverein Altenburger Land e.V. hatte in den Brauereisaal Altenburg die Olympia GmbH Leipzig eingeladen. Die wirtschaftlichen Chancen für das Altenburger land und Mitteldeutschland, der aktuelle Stand der Leipziger Olympiabewerbung und das Bewerberkonzept Leipzig standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Nach Auswertung der Evaluierungskommission des NOK zur Bewertung der Olympiabewerbung der fünf Städte wurde Leipzig auf Platz 2 eingestuft. Nachtrag: Mit 81 von 135 möglichen Stimmen wurde Leipzig als deutscher Bewerber nominiert.
     

    11.03.03 Meuselwitz Guss Eisengießerei GmbH
    Die Gießerei wurde von 1969 bis 1972 von der Firma Thyssen-Rheinstahl gebaut. Damit wurde die seit 1904 in Meuselwitz bestehende Tradition der "Heymer-Pilz-Werke fortgesetzt. Die Gießerei verfügt über moderne Anlagentechnik, mit der über das Furanharz-Formverfahren Gussteile hoher Genauigkeit und Oberflächengüte herstellbar sind. Die Eisengießerei ist spezialisiert auf den Wekzeugmaschinenbau, Druck- und Papiermaschinenbau, Energie- und Windkraftanlagen, Mess-, Anreiß- und Prüfplatten.

    11.02.03 Brandschutzbüro Schalla GmbH
    Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und ist seit 1998 in der Mittelstraße in Schmölln ansässig. Als Spezialist in allen Fragen rund um den Brandschutz hat es sich einen festen Platz in der Brandschutz branche erkämpft. Unternehmen und kommunale Einrichtungen aus der ganzen Bundesrepublik sowie anderen europäischen Ländern haben bereits von der Leistungsfähigkeit und dem zertifizierten Qualitätsmanagement profitiert. Das Geschäftsfeld umfasst Feuerwehrpläne, Flucht- und Rettungspläne, Brandmeldergruppenpläne, Brandschutzordnungen, Alarm- und Gefahrenabwehrpläne, Vertrieb und Wartung von Handfeuerlöschern, Beratung zu technischen und organisatorischen Problemen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes.

    21.01.03 Podiumsdiskussion mit Christoph Matschie (SPD)
    "Der Worte sind genug gewechselt . . . . . .
    laßt mich auch endlich Taten sehen!" Dieser legendäre Ausspruch aus Goethes "Faust" drängte sich mir unwillkürlich auf, als ich am 21.01.03 nach einer zweistündigen Debatte die gut besuchte Podiumsdiskussion in der Altenburger "Destille" verließ. Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Forschung und Vorsitzender der SPD Thüringen, Christoph Matschie, stand auf Einladung des Wirtschaftsvereines Altenburger Land e.V. vor kommunalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, sowie Unternehmerinnen und Unternehmern Rede und Antwort zu den unsere Region bewegenden und vielfach die wirtschaftliche Entwicklung behindernden Problemen. Nun haben wir, speziell in der hinter uns liegenden Wahlkampfphase 2002, schon Politiker aller Couleur zu dieser Thematik gehört. In den meisten Fällen wurde um den "heißen Brei" herum geredet oder man hat sich an der Problematik vorbeigestottert. Alle brachten zum Ausdruck, daß man der Altenburger Region helfen müsse - aber keiner konnte konkret sagen, wie das geschehen solle. In jedem Falle ist das Bemühen des Wirtschaftsvereines anzuerkennen, immer wieder eine Plattform zu schaffen, mit der nach neuen, Erfolg bringenden Lösungen gesucht wird. So sprach auch Matschie von interessanten Entwicklungsperspektiven für das Altenburger Land. Er mahnte ein besseres "Gründerklima" und attraktivere Voraussetzungen für den Weg in die Selbständigkeit an. Jetzt seien die Politiker gefordert, für 2003 kluge und richtungsweisende Entscheidungen zu treffen, die Finanzierungsbedingungen zu verbessern und verstärkt Anreize für die Hausbanken zu schaffen. Auf konkrete Anfragen aus den Reihen der Diskussionsrunde gab Matschie kompetente und auch glaubwürdige Antworten, indem er persönliches Engagement in einzelnen Härtefällen avisierte und sich für einen schnelleren Abbau der Bürokratie einsetzen will. Da der Politiker seine Aussagen zudem noch in wohltuend artikulierte Sätze zu kleiden wußte, ist man versucht, ihm zu glauben. Es ist noch nicht 5 vor 12. So viel Optimismus sollte erlaubt sein - aber der Worte sind genug gewechselt.(Manfred Engl)

    14.01.03 Dietzel Hydraulik

    Um die vorhandenen Kenntnisse über die in unserer Region ansässigen Firmen zu komplettieren, veranstaltet der Wirtschaftsverein Altenburger Land e.V. turnusmäßige Informationsbesuche. Am 14. Januar 2003 war die Dipl.-Ing. Dietzel GmbH in Beerwalde vorgesehen. Hier verschafften sich die Mitglieder des Wirtschaftsvereines, Politiker und Lehrer einen Überblick über die breit gefächerte Produktionspalette dieses leistungsfähigen Unternehmens der Hydraulik-Branche. 1972 als Einzelfirma gegründet, gelang 1991 ein bedeutender Sprung mit der Gründung der Dipl.-Ing. K. Dietzel GmbH in Ronneburg und der Niederlassung in Löhr/Main. Dank der Nutzung von Fördermitteln für den Aufbau der Industrie in den neuen Bundesländern konnte 1993 ein Neubau mit 4500qm Hallenfläche in Beerwalde in Betrieb gehen, die Belegschaft wuchs an diesem Standort auf 34 Mitarbeiter. Stetes Wachstum machte es 1998 erforderlich, die Produktionsfläche in Beerwalde auf nunmehr 6000qm zu vergrößern. An seinen insgesamt sechs Standorten werden zur Zeit über 200 Mitarbeiter beschäftigt. Weil aber das Unternehmen bereits wieder aus allen Nähten zu platzen droht, ist für das Jahr 2003 in Beerwalde der Neubau einer weiteren Produktionshalle geplant. Die Diplom-Ingenieure Dietzel und Wößner konnten den Exkursionsteilnehmern die Firmenstrategie der kommenden Jahre erläutern, bei der es um die weitere Produktinnovation im Sinne der Anwendungsvorteile beim Kunden geht. Dies bedeutet zum Beispiel die Ablösung herkömmlicher aufwändiger Varianten im Bereich der Verbindungstechnik durch kostengünstigere und effizientere Lösungen. Das Unternehmen beschäftigt erfahrene Konstrukteure und Techniker, die in der Lage sind, kundenspezifische Lösungen zu erarbeiten. Hier wird das für den deutschen Markt komplette Armaturenprogramm gefertigt. Hinzuweisen wäre noch auf einen nicht unbedeutenden Nebeneffekt – aus den während des Produktionsprozesses anfallenden Metallabfällen und –spänen werden durch KUDIX (Kunsthandwerk Dietzel) in einer Kombination aus Metall und Bild künstlerisch wertvolle Collagen geschaffen.

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